Texas Hold’em Regeln & Anleitung – So spielt man Poker richtig
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Texas Hold’em gehört weltweit zu den mit Abstand beliebtesten Pokervarianten. Das Spiel wird rund um den Globus gespielt. Ziel ist es, mit der besten möglichen Fünf-Karten-Kombination den Pot zu gewinnen – also den Einsatz aller Spieler am Tisch. Haben am Ende zwei oder mehrere Spieler dieselbe Handstärke, wird der Pot gleichmässig unter ihnen aufgeteilt.
Texas Hold’em kann gleichzeitig von 2 bis 10 Spielern gespielt werden und besteht aus vier Setzrunden. Es ist eine der dynamischsten und schnellsten Pokerformen überhaupt.
Geschichte des Texas Hold’em
Texas Hold’em entstand Anfang des 20. Jahrhunderts im texanischen Ort Robstown, der offiziell als Geburtsstätte dieser Pokervariante gilt. In den 1960er-Jahren gelangte das Spiel nach Las Vegas und wurde durch die World Series of Poker (WSOP), die 1970 ins Leben gerufen wurde, weltweit berühmt. Heute ist Texas Hold’em sowohl in landbasierten Casinos als auch online die mit Abstand meistgespielte Variante.
Ein Wendepunkt in der Geschichte war der Sieg des Amateurspielers Chris Moneymaker bei der WSOP 2003. Er hatte sich über ein Online-Satellitenturnier für nur 39 Dollar qualifiziert und gewann den Hauptpreis von 2,5 Millionen Dollar. Dieser sogenannte „Moneymaker-Effekt“ löste einen globalen Pokerboom aus.
Ablauf des Spiels
1. Schritt
Der Dealer wird mit einem Button markiert. Der Spieler links vom Dealer setzt den Small Blind, der nächste Spieler den Big Blind. Mit jeder neuen Hand wandert der Dealer-Button im Uhrzeigersinn weiter. Die Blinds garantieren, dass in jeder Runde etwas zu gewinnen ist. In den meisten Spielen ist der Big Blind doppelt so hoch wie der Small Blind (z. B. 5/10 Chips).
2. Schritt
Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Startkarten („Hole Cards“). Diese beiden Karten bilden die Basis der möglichen Kombinationen. Premium-Hände wie AA, KK, QQ oder AK suited bieten einen klaren Vorteil zu Beginn der Runde.
3. Schritt – Runde 1 (Pre-Flop)
Die Spieler haben folgende Optionen:
- call – den Einsatz ausgleichen
- raise – den Einsatz erhöhen
- fold – die Karten abwerfen
Nur der Big Blind kann in dieser Runde „checken“, falls niemand erhöht. Erfahrene Spieler spielen meist nur 15–20 % ihrer Starthände und werfen den Rest weg – eine wichtige Grundlage langfristiger Gewinnstrategien.
4. Schritt – Runde 2 (Flop)
Der Flop besteht aus drei offenen Gemeinschaftskarten. Nun stehen die Optionen call, raise, fold oder check zur Verfügung. Ein Check ist nur möglich, wenn kein Spieler vor Ihnen eine Bet platziert.
Der Flop ist ein entscheidender Moment der Runde, da er 60 % der verfügbaren Karten offenlegt. Oft entscheidet sich hier, ob Ihre Starthand Potenzial hat oder nicht.
5. Schritt – Runde 3 (Turn)
Die vierte Gemeinschaftskarte – der Turn – wird aufgedeckt. Es folgt eine weitere Setzrunde. Der Turn („Fourth Street“) kann Situationen drastisch verändern. Jetzt ist es wichtig, die Stärke der eigenen Hand neu zu bewerten und mögliche Draws korrekt einzuschätzen.
6. Schritt – Runde 4 (River)
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte – der River – wird aufgedeckt. Nun folgt die letzte Setzrunde. Spieler müssen ihre endgültigen Entscheidungen treffen. Bluffen auf dem River ist riskant, kann aber sehr profitabel sein, wenn es gut getimt ist.
Showdown / Spielende
Die Hand endet auf zwei Arten: Entweder alle Gegner folden wegen hoher Einsätze – der Spieler gewinnt den Pot ohne Showdown – oder mehrere Spieler bleiben bis zum River im Spiel und decken ihre Karten auf. Die beste Fünf-Karten-Kombination gewinnt. Bei Gleichstand wird der Pot geteilt.
Rangfolge der Pokerhände
- Royal Flush – Zehn bis Ass in derselben Farbe
- Straight Flush – Fünf aufeinanderfolgende Karten in derselben Farbe
- Four of a Kind – Vier Karten gleichen Werts
- Full House – Drilling + Paar
- Flush – Fünf Karten derselben Farbe
- Straight – Fünf aufeinanderfolgende Karten verschiedener Farben
- Three of a Kind – Drei gleichwertige Karten
- Two Pair – Zwei verschiedene Paare
- Pair – Ein Paar
- High Card – Keine Kombination; zählt höchste Karte
Grundstrategien für Einsteiger
Auswahl der Starthände
Empfohlene Hände für Einsteiger:
- Premium-Paare: AA, KK, QQ, JJ
- Starke Broadways: AK, AQ, AJ (am besten suited)
- Mittelpaare: TT, 99, 88
- Suited Connectors mit Strassenpotenzial
Position am Tisch
Die Position ist extrem wichtig: In später Position handeln Sie nach den meisten Gegnern und besitzen damit mehr Informationen – ein enormer Vorteil. Frühe Positionen sind deutlich schwieriger zu spielen.
Bankroll-Management & Setzstrategie
- Nie Limits spielen, die den eigenen Bankroll übersteigen
- 5%-Regel: In einer einzigen Hand nie mehr als 5 % des Bankrolls riskieren
- Keine Tilt-Entscheidungen – Verluste nicht „erzwingen“
Fortgeschrittene Konzepte
Reads und Tells
Live können Körpersprache, Atmung oder Timing Hinweise geben. Online ist das Setzverhalten entscheidend. Timing Tells, Betgrössen und Konsistenz im Spiel erlauben Rückschlüsse auf die Handstärke.
Isolation schwächerer Spieler
Erkennen Sie einen schwachen Spieler („Fish“), lohnt es sich oft, ihn durch Raises zu isolieren – besonders mit starken Händen und guter Position.
Tipps
- Nach dem Flop sehen Sie bereits 5 von 7 Karten – das ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf mögliche Kombinationen.
- Kombinieren Sie konsequent Ihre Hole Cards mit den Community Cards.
- Folden Sie rechtzeitig – schwache Hände kosten langfristig Geld.
- Beachten Sie Pot Odds vs. Equity.
- Studieren Sie kontinuierlich – Poker ist ein endloses Lernspiel.
- Spielen Sie nie müde, gestresst oder unter Alkoholeinfluss.
- Online unbedingt Notizen über Gegner führen.
Online Poker vs. Live Poker
Vorteile von Online Poker
- Mehrere Tische gleichzeitig spielbar
- Niedrige Einsätze
- Schnelleres Spieltempo
- 24/7 verfügbar
- Softwaretools für Analyse & Tracking
- Grössere Anonymität
Vorteile von Live Poker
- Lesen von Körpersprache & Mimik
- Stärkerer sozialer Faktor
- Echte Casinoatmosphäre
- Psychologisches Spiel stärker ausgeprägt
- Keine technischen Risiken
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist ein „Kicker“?
Der Kicker entscheidet bei gleich starken Kombinationen. Haben zwei Spieler z. B. ein Paar Asse, gewinnt jener Spieler, dessen Beikarte höher ist.
Was bedeutet „All-In“?
Ein Spieler setzt alle verbleibenden Chips. Wenn ein Spieler weniger Chips hat als die aktuelle Bet, spielt er nur um den Teil des Pots, den er abdecken kann (Main Pot). Mehrere Spieler können mehrere Side Pots bilden.
Wie zählt die Strasse A-2-3-4-5?
Diese niedrigste Straight wird „Wheel“ genannt. Das Ass zählt hier als niedrigste Karte, nicht als höchste.
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